Bereits vor Beendigung des Vorbereitungsdienstes müssen eigene Aktivitäten bei der Suche nach einer Beschäftigung entfaltet werden. § 38 Abs.1 SGB III begründet für Personen, deren Ausbildungsverhältnis endet, die Verpflichtung, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden.

Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.

Es wird dringend empfohlen, sich alsbald mit der zuständigen Agentur für Arbeit persönlich in Verbindung zu setzen, weil eine verspätete Meldung zur Verhängung einer Sperrzeit führt, während derer der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht (§ 144 Absatz 1 Satz 2 Nr. 7, Absatz 6 SGB III).

Bei der Antragstellung auf Arbeitslosengeld wird von der ARGE ein Vordruck für eine Arbeitsbescheinigung ausgehändigt. Dieser Vordruck muss unter Angabe des OLG-Aktenzeichens an die Referendarabteilung des Oberlandesgerichts Köln gesandt werden. Nach Eingang der Information über das Bestehen der zweiten juristischen Staatsprüfung wird er bearbeitet und an den Antragsteller übersandt.

Gleichzeitig kann unter Angabe des LBV-Aktenzeichens der Vordruck an das Landesamt für Besoldung und Versorgung in Düsseldorf gesandt werden. Das LBV wird die ausgefüllte Arbeitsbescheinigung dem Antragsteller zurücksenden.